Wer braucht schon Bremsen, wenn man Musik haben kann?

Die Zeit rennt schneller als Usain Bolt.

Nur noch drei Monate dauert es bis zum Start. Ah, Moment, stimmt ja gar nicht, drei Wochen! AllmĂ€hlich setzt neben unserer riesigen Vorfreude auch die NervositĂ€t ein. Obwohl wir seit Monaten (mehr oder weniger fleissig) am Planen sind, haben wir das GefĂŒhl, komplett unvorbereitet zu sein. Wobei – alles richtig Relevante haben wir ja schon lange parat: eine Kiste voller Tiermasken, ein Dino-KostĂŒm und ein Pocket-Bike. What could possibly go wrong?

Je nĂ€her der Start rĂŒckt, desto nachlĂ€ssiger werden wir. Sitzungen? Wer braucht schon Sitzungen in den Wochen unmittelbar vor der Reise? Es handelt sich ja nicht etwa um die wichtigste Phase der Vorbereitung, *hust*. Auch die Kommunikation in unserem chronisch ĂŒberlasteten Gruppenchat verlĂ€uft nicht immer ganz reibungslos. Manche Infos gehen im Chat-Bombenhagel unter und oft scheinen nur zwei, drei Leute wirklich ĂŒber alles informiert zu sein oder die Nachrichten ĂŒberhaupt zu lesen. Trotzdem können wir uns glĂŒcklich schĂ€tzen: Wer sonst kriegt schon einen kostenlosen Kommunikations- und Projektmanagementkurs? Juhee!

Die Arbeiten an unseren zwei Schrott-Trucklis haben wir nun priorisiert, weil wir unsere ellenlange Liste an Reparaturen und Anpassungen beim besten Willen nicht mehr ganz abarbeiten können. Die höchste PrioritĂ€t hat selbstverstĂ€ndlich die Musikversorgung in den Autos, die noch vorbereitet werden muss. Sehr tief priorisiert ist der Ersatz der Bremsen des PĂ€ndelis – tss, wer braucht schon neue Bremsen, wenn man Musik hat? (Wenn wir dann wĂ€hrend dem Fahren „The Funeral“ von Band of Horses hören, kriegt das in diesem Kontext eine ganz neue Bedeutung).

Tolle News gibt es indes von unserem geliebten Doblito, dessen Kupplung sich kurz nach unserem Fotoshooting fĂŒr das Langenthaler Tagblatt verabschiedet hat (siehe letzter Blogeintrag). Hier gab es eine glĂŒckliche Wendung, von der wir euch in KĂŒrze berichten werden!

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So sieht Fame aus.

Viel Freude bereitet uns aktuell auch unser Fame unsere MedienprĂ€senz. Der Artikel im Langenthaler Tagblatt gibt einen tollen Überblick ĂŒber unser bevorstehendes Abenteuer. Jetzt sind wir berĂŒhmt! Wir freuen uns schon darauf, den Artikel unseren Enkelkindern dereinst im autonomen Rollstuhl sitzend und Pfeife rauchend zu zeigen und zu „blöffen“, was fĂŒr junge, dynamische Abenteurer (haha) wir damals waren. Und in KĂŒrze wird auch ein weiteres Berner Medium (eine Zeitung, keine Uriella) von der Mongol Rally berichten. Auch hier: Alles Weitere erfahrt ihr bald. Stay tuned, Freunde der Sonne :)!

 

 

 

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